Historische Kulturlandschaften und Monumente 2019

Thema für das Jahrs 2019

„Historische Kulturlandschaften und Monumente“

 – Tagestouren in Deutschland –

In diesem Jahr wird der Schwerpunkt auf historische Kulturlandschaften, darunter vor allem Heidelandschaften, aber auch landschaftsprägende Bodenmonumente gelegt. Wir werden unser Einzugsgebiet für Wanderungen hierzu etwas weiter ausdehnen und durchaus den Besuch von Museen oder historischen Stätten mit einbeziehen.

1. Halbjahr 2019

Wanderung 20. April 2019 – Schleswig-Holstein
Haithabu Noorrunde (7 km):

Der Geiranger Liverollenspiele e.V. führt die Teilnehmer über die Haithabu Noorrunde entlang des Naturschutzgebietes des Haithabu-Danewerks im Binnenland Schleswig-Holsteins nahe Busdorf. Es wird eine kleine Vorwanderung zur Eröffnung der Saison über knapp 7 km, mit anschließendem Besuch des Wikinger Museum Haithabu als Ausflugsziel am gleichen Tag. Das Danewerk (dänisch Dannevirke, altdänisch danæwirchi) ist eine räumlich und zeitlich komplexe, lineare Befestigung des frühen und hohen Mittelalters im nördlichen Schleswig-Holstein. Es besteht aus Erdwällen mit Wehrgräben, einer Ziegelsteinmauer, zwei mittelalterlichen Wallburgen sowie einem Seesperrwerk. Das Danewerk gilt als das größte archäologische Denkmal Nordeuropas und zugleich als dänisches Nationaldenkmal. Am 30. Juni 2018 wurden von der UNESCO das Danewerk sowie Haithabu gemeinschaftlich als Archäologischer Grenzkomplex Haithabu und Danewerk zum UNESCO-Welterbe erklärt.

(Bilder von der Wanderung)


Wanderung 18. Mai 2019 – Eifel
Der Eisenweg bei Ramersbach (10 km):

Der Geiranger Liverollenspiele e.V. führt Euch auf Wunsch nochmals über den Eisenweg, einem von drei Wanderrouten zwischen Ramersbach und Ahrweiler. Das Bewusstsein der Menschen für Natur und Kultur fördern war das Ziel eines Projekts, das in den Jahren 2000 – 2001 zu Einrichtung dreier neuer Wanderwege in der Ahr-Eifel führte. Sie stehen unter der Überschrift Historische Straße und sind so konzipiert, dass die historischen Formen der Bodennutzung durch entsprechende Landespflege- und Entwicklungsmaßnahmen dargestellt und vor Ort durch Infotafeln vertieft werden. Neben dem Wacholderweg und dem Köhler- und Loheweg ist der Eisenweg zwischen Ramersbach und Ahrweiler der Dritte im Bunde. Er ist von überschaubarer Länge und bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Bodendenkmälern, darunter die Überreste einer römischen Eisenschmelze und ein dazugehörendes  naheliegendes  Gräberfeld. Hier werden wir auch Zeit für ein schönes Picknick in dieser historischen Umgebung haben.

(Diesmal leider ohne Kamera)


Wanderung 29. Juni 2019
Der Wacholderweg im Heckenbacher Ländchen (14 km):

Der Geiranger Liverollenspiele e.V. führt Euch über den Wacholderweg, einem von drei Wanderrouten zwischen Ramersbach und Ahrweiler. Das Bewusstsein der Menschen für Natur und Kultur fördern war das Ziel eines Projekts, das in den Jahren 2000-2001 zu Einrichtung dreier neuer Wanderwege in der Ahr-Eifel führte. Sie stehen unter der Überschrift Historische Straße und sind so konzipiert, dass die historischen Formen der Bodennutzung durch entsprechende Landespflege- und Entwicklungsmaßnahmen dargestellt
und vor Ort durch Infotafeln vertieft werden. Neben dem Eisenweg und dem Köhler- und Loheweg ist der Wacholderweg im Heckenbacher Ländchen der erste im Bunde. Eindrucksvoll ist die Heidelandschaft gerade im Juni, wenn der Ginster seine gelbe Blütenpracht entfaltet – das viel zitierte Eifelgold.

(Aufgrund der enorm heißen Wetterlage von +35°C abgesagt)

 

Wanderung 07. Juli 2019
Büsenbachtal mit Heideflächen (12 km):

Auch bei wechselhaftem Wetter fließt durch das Tal der kleine Büsenbach. Rechts und links steigen sanft mit Heide bewachsene Hügel an. Knorrige Wacholder mit ihren dunkelgrünen Blättern stellen einen fantastischem Kontrast zu den lila blühenden Heideflächen. Silbern-weiße Birken rauschen im Wind und man hört den Bach plätschern. Unsere hamburger Mitgliedschaft führt uns nun durch das Büsenbachtal, dabei wird der Büsenbach als nährstoffarmes Fließgewässer aus einem Quellmoor gespeist. Laßt uns das besondere Phänomen einer „Bachschwinde“ erleben, wo der Gewässerverlauf im Untergrund versickert und erst weiter unterhalb wieder zu Tage tritt. Vom „Pferdekopf“, der höchsten Erhebung, haben wir eine phantastische Aussicht auf das Tal. Bänke laden zu Rast und einem Picknick ein. Ein großes Waldgebiet umrahmt das ganze Tal, durch welches uns sandige Pfade führen, für Wanderer ein tolles Gebiet. Ein Schäfer zieht mit seiner Schnuckenherde zudem häufig nachmittags durch das Tal.
Denn das Büsenbachtal liegt direkt am Qualitätswanderweg „Heidschnuckenweg“

(Bilder von der Wanderung)